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Mittwoch, den 04.11.2020
GEMÜ kündigt die neue Generation weichdichtender, zentrischer Absperrklappen an

Der Ventilspezialist GEMÜ hat die bewährte Absperrklappe überarbeitet und bietet diese ab sofort als Redesign GEMÜ R480 Victoria in Wafer-Ausführung an.

Ein spezialisiertes Team aus den Bereichen Konstruktion, Produktmanagement, Qualitätsmanagement und Produktion hat mit der Überarbeitung der Baureihe GEMÜ R480 Victoria eine Vielzahl technischer Details verfeinert und gleichzeitig die GEMÜ Fertigungskompetenz weiter ausgebaut. Dank der Investitionen in die Inhouse Bearbeitungs- und Beschichtungskompetenz hat GEMÜ nun noch mehr Kontrolle über qualitätsentscheidende Produktionsprozesse.

Eigene mechanische Bearbeitung für enge Form- und Lagetoleranzen

In der hochautomatisierten Klappenproduktion bei GEMÜ Valves China werden die Klappenkörper in einer Aufspannung gefräst. So werden exakte Form- und Lagetoleranzen erreicht. Weiterhin besteht mehr Kontrolle über die Qualität der Absperrklappe, da diese im Unternehmen bearbeitet wird. Ein weiterer Vorteil der eigenen Fertigung ist, dass die Lieferzeiten flexibler sind und dadurch die Verfügbarkeit besser gesteuert werden kann.

Schlankes Scheibendesign für bessere Kv-Werte

erreicht die überarbeitete GEMÜ R480 Victoria Absperrklappe höhere Durchflussfaktoren. Damit wird der Druckverlust reduziert und die Absperrklappe ist energieeffizienter. Durch die gleichmäßige Flächenpressung auf Achsen- und Wellenlagerung, erweisen sich die Absperrklappen als äußerst betriebskostensparend, da ein geringeres Drehmoment zur Betätigung nötig ist. Darüber hinaus reduzieren PTFE-beschichtete Stahlbuchsen im Achsen- und Wellenbereich die Drehmomente zusätzlich und helfen so, Kosten zu sparen.

Hochwertige Beschichtung für robuste Armaturen

Eine hochwertige Beschichtung fängt nicht erst mit der Auswahl oder dem Auftragen der Beschichtung an. Die Vorbehandlung, wie Sandstrahlen, Erwärmen und die Robotertechnologie sind weitere entscheidende Kriterien im gesamten Beschichtungsprozess. Im Wirbelsintern-Verfahren werden die Klappenkörper in ein Becken mit Epoxidpulver eingetaucht. Das Pulver schmilzt auf dem vorgeheizten Klappenkörper und vernetzt sich so zu einer robusten und beständigen Oberfläche.
Mit einer Schichtdicke von mindestens 250 µm ist der Korrosionsschutz gemäß ISO 12944-6 C5M durchgängig – auch im Manschettenbereich – gewährleistet. Die Haftung der Beschichtung auf dem Metall wird durch den Einsatz des Wirbelsintern-Verfahrens im Vergleich zur statischen Pulverbeschichtung deutlich verbessert.

Zuverlässig und smart – GEMÜ Absperrklappen sind vorbereitet für Industrie 4.0

Ein weiteres Feature der GEMÜ R480 Victoria Baureihe ist die technische Optimierung der Manschette für bessere Dichtheit. Zusätzliches Material im Sitz-, Achsen- und Wellenbereich sowie eine Nut in Durchflussrichtung zur formschlüssigen Fixierung verbessern die Rutschfestigkeit und Abdichtung der Absperrklappe. Ein Fixpunkt der Manschette am Klappenkörper ermöglicht einen einfachen Manschettenwechsel und das Ablesen des Manschettenwerkstoff auch in eingebautem Zustand.
Zusätzlich ist, durch die Einführschräge an der Manschette, ein einfacher und fehlerfreier Austausch bei Instandhaltung oder nachträglichem Armaturenwechsel möglich. Die Baureihe GEMÜ R480 Victoria kann durch den identischen Antriebsflansch und die gleichen Einbaulängen eins zu eins die vorherige Baureihe GEMÜ 480 Victoria ersetzen.

Insgesamt überzeugen die neuen GEMÜ Absperrklappen durch servicefreundliche und austauschbare Komponenten, aber vor allem auch durch mehr Sicherheit und Effizienz. GEMÜ geht durch die Integration eines RFID-Chips allerdings noch einen Schritt weiter und ist für Industrie 4.0 vorbereitet.

Weitere Informationen:
www.gemu-group.com

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Letzte Aktualisierung am 25.11.2020
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